Donnerstag, 18 August 2005 - Sant'Elena, imperatrice  

Museumschatz
Plünderung
Die Stifter
Die Perkins-Sammlung

Meßbuch des hl. Ludwig
Der Meßkelch von Nikolaus IV.
Triptychon von F. di Gentile
Triptychon von Meister von S. Martino alla Palma
Tafelbild des hl. Franziskus
Der Museumsschatz von San Francesco und die Perkins-Sammlung
Maestro dei crocifissi azzurri, Crocifisso su tavola, Museo della Basilika [sec XIII]

Der Museumsschatz von San Francesco und die Perkins-Sammlung

Der Kirchenschatz von San Francesco entsteht aus Schenkungen von vorwiegend für den liturgischen Gebrauch vorgesehenen Objekten seitens derjenigen, die ihrer Verehrung für den Heiligen Ausdruck geben wollten. Die Vielzahl der überreichten Objekte führte sehr bald zu der Notwendigkeit, sie zu katalogisieren und für eine angemessene Aufbewahrung zu sorgen. Aus diesem Grunde gestand Papst Innozenz IV. mit der Bulle vom 16. Juli 1253 den Brüdern des Sacro Convento zu, diese Gegenstände zu verwenden. Außerdem untersagte die Bulle allen, die genannten Objekte zu entfernen, zu pfänden oder zu veräußern. Das Dokument ist sozusagen die Grundlage für das Entstehen des "Schatzes" der Basilika.
Viele der Gegenstände, die diesen Kirchenschatz bildeten, sind verloren gegangen: die Gewebe, weil sie leicht verderblich sind, andere Wertgegenstände wiederum, weil sie gestohlen wurden.
1955 vermachte Federico Mason-Perkins dem Museum von San Francesco testamentarisch eine wichtige Sammlung von Malereien und Glasfenstern aus dem 14. und 15. Jh.
Seit 1977 sind die Werke in einem ehemaligen Dormitorium untergebracht, das heute Museumssitz ist.


 
 



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